Brutto-Netto Rechner Frankfurt am Main 2026

Mit 5.100 EUR Median steht Frankfurt bundesweit auf Rang 9 von 401 Kreisen, in Hessen aber nur auf Rang 3: Der Hochtaunuskreis und der Main-Taunus-Kreis liegen davor. Gezählt werden 225.430 Vollzeitbeschäftigte am Wohnort, darunter die Belegschaften von Deutscher Bank, Commerzbank, Lufthansa und Europäischer Zentralbank.
Was davon nach Lohnsteuer, Sozialabgaben und der hessischen Kirchensteuer von 9 Prozent übrig bleibt, steht weiter unten. Für dein eigenes Gehalt rechnet der Rechner darunter.

5.100 EURMedian brutto/Monat
2.807 EURNetto, Steuerklasse 1
9 %Kirchensteuer Hessen
Stufe VIMietenstufe von VII
Kostenlos
6 Finanztools
16 Bundesländer
58 Städte

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Was vom Frankfurter Median übrig bleibt

Gerechnet mit dem Medianentgelt der Vollzeitbeschäftigten in Frankfurt am Main, Steuerklasse 1, ohne Kinder, gesetzlich versichert. Dieselbe Rechenlogik wie im Rechner oben.

Median-Bruttogehalt Vollzeit5.100 EUR
Lohnsteuer, Steuerklasse 1−1.184 EUR
Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosenversicherung−1.109 EUR
Netto ohne Kirchensteuer2.807 EUR
Mit Kirchensteuer, also 107 EUR weniger netto2.700 EUR

Die hessische Rangliste sortiert sich anders, als man erwartet. Vor Frankfurt stehen der Hochtaunuskreis mit 5.250 EUR und der Main-Taunus-Kreis mit 5.200 EUR, beide grenzen an die Stadt. Der Grund liegt in der Zählweise: Die Statistik erfasst das Entgelt am Wohnort. Wer im Bankenviertel arbeitet und in Bad Homburg oder Hofheim wohnt, zählt dort und nicht in Frankfurt.

Innerhalb Hessens ist der Abstand nach unten größer als der nach oben. Kassel kommt auf 4.200 EUR Median und liegt in Mietenstufe III, Frankfurt in Stufe VI von sieben. Die 900 EUR Unterschied beim Brutto schrumpfen nach Steuern und Abgaben auf 378 EUR netto, 2.807 EUR gegenüber 2.433 EUR. Drei Mietenstufen Abstand stehen also 378 EUR gegenüber.

Die Kirchensteuer kostet beim Frankfurter Median 107 EUR im Monat und 1.279 EUR im Jahr. Das ist mehr als in München, obwohl der Münchner Median 250 EUR höher liegt, denn Bayern erhebt 8 statt 9 Prozent.

Quellen: Medianentgelt der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten am Wohnort, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31. Dezember 2024. Mietenstufe nach der Anlage zu § 1 Absatz 3 Wohngeldverordnung. Netto-Beträge gerechnet mit der Logik dieses Rechners, Steuerklasse 1, ohne Kinder, Alter unter 23, allgemeiner Zusatzbeitrag.

Unterhalt nach einer Trennung in Frankfurt am Main

Die Düsseldorfer Tabelle gilt bundesweit, also auch in Frankfurt. Maßgeblich ist dein bereinigtes Nettoeinkommen, nicht der Wohnort. Welche Hebel es gibt, vom Selbstbehalt über das Wechselmodell bis zu abzugsfähigen Belastungen, steht im Ratgeber zum Unterhalt nach der Trennung. Im Tab „Getrennt lebend“ im Rechner oben rechnest du deinen Fall direkt durch.

FAQ: Brutto-Netto Rechner Frankfurt am Main

Wie viel Netto bleibt bei 5.100 EUR brutto in Frankfurt am Main?
5.100 EUR brutto im Monat sind das Medianentgelt der Vollzeitbeschäftigten in Frankfurt (Bundesagentur für Arbeit, Stand 31. Dezember 2024). In Steuerklasse 1 ohne Kirchensteuer bleiben 2.807 EUR netto, mit Kirchensteuer 2.700 EUR. Das Jahresbrutto liegt bei 61.200 EUR. Für dein eigenes Gehalt nutzt du den Rechner oben.
Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt in Frankfurt am Main 2026?
Der Median liegt bei 5.100 EUR brutto im Monat, bundesweit Rang 9 von 401 Kreisen. In Hessen ist das allerdings nur Rang 3 von 27, denn der Hochtaunuskreis kommt auf 5.250 EUR und der Main-Taunus-Kreis auf 5.200 EUR. Beide grenzen an Frankfurt. Gezählt werden 225.430 Vollzeitbeschäftigte am Wohnort, große Arbeitgeber sind die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Lufthansa, dazu die Europäische Zentralbank.
Warum verdienen die Taunus-Kreise mehr als Frankfurt selbst?
Die Statistik zählt am Wohnort, nicht am Arbeitsort. Wer in einem Frankfurter Bankenturm arbeitet und in Bad Homburg oder Hofheim wohnt, erscheint im Hochtaunus- oder Main-Taunus-Kreis. Deshalb liegen diese beiden Kreise mit 5.250 und 5.200 EUR über der Stadt selbst. Für deine eigene Rechnung spielt das keine Rolle, Lohnsteuer und Sozialabgaben hängen nicht vom Wohnort ab, nur die Kirchensteuer richtet sich nach dem Bundesland.
Wie hoch ist die Kirchensteuer in Frankfurt am Main?
In Hessen beträgt die Kirchensteuer 9 Prozent der Lohnsteuer. Beim Frankfurter Median von 5.100 EUR brutto sind das 107 EUR im Monat und 1.279 EUR im Jahr. Das ist mehr als in München oder Stuttgart, obwohl der dortige Median höher liegt, denn Bayern und Baden-Württemberg erheben nur 8 Prozent.
Welche Steuerklasse ist in Frankfurt am Main am besten?
Die Steuerklasse hängt nicht vom Wohnort ab, sondern von deiner Lebenssituation. Bei 5.100 EUR brutto bringt Steuerklasse 3 monatlich 3.290 EUR netto statt 2.807 EUR in Klasse 1, also 483 EUR mehr. Alleinerziehende sollten Steuerklasse 2 beantragen, dort wirkt der Entlastungsbetrag von 4.260 EUR im Jahr.
Wie viel Prozent gehen in Frankfurt vom Brutto ab?
Beim Median von 5.100 EUR brutto sind es 2.293 EUR Abzüge, also 45,0 Prozent. Davon entfallen 1.184 EUR auf die Lohnsteuer und 1.109 EUR auf Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Mit Kirchensteuer steigt der Abzug auf 2.400 EUR oder 47,1 Prozent. Von jedem verdienten Euro bleiben 55,0 Cent.
Wie hoch ist der Kindesunterhalt in Frankfurt am Main 2026?
Der Kindesunterhalt richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle, die bundesweit gilt, also auch in Frankfurt. Maßgeblich ist dein bereinigtes Nettoeinkommen, nicht der Wohnort. Der Rechner ordnet dich im Tab „Getrennt lebend“ der passenden Einkommensgruppe zu und berücksichtigt den Selbstbehalt.
Lohnt sich Frankfurt am Main als Wohnort finanziell?
Innerhalb Hessens ist der Abstand groß. Frankfurt liegt in Mietenstufe VI von sieben, Kassel in Stufe III bei einem Median von 4.200 EUR. Die 900 EUR Brutto-Unterschied schrumpfen nach Steuern und Abgaben auf 378 EUR netto, 2.807 EUR gegenüber 2.433 EUR. Drei Mietenstufen Unterschied stehen also 378 EUR gegenüber. Wer im Frankfurter Umland wohnt und in der Stadt arbeitet, verdient laut Statistik sogar mehr als die Frankfurter selbst.
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Quellen und Berechnungsgrundlage

Die Werte auf dieser Seite beruhen auf den amtlichen Rechengrößen für 2026. Wie gerechnet wird, steht in der Methodik.

Stand der Werte: 1. Januar 2026. Die Rechner liefern eine Orientierung, keine Steuerberatung.