Brutto-Netto Rechner Köln 2026

Die Hälfte der Kölner Vollzeitbeschäftigten verdient mehr als 4.700 EUR brutto im Monat, die andere Hälfte weniger. Unter den 53 Kreisen in Nordrhein-Westfalen ist das Rang 3, bundesweit Rang 32 von 401.
Was davon nach Lohnsteuer, Sozialabgaben, Kirchensteuer und Kölner Mieten übrig bleibt, steht weiter unten. Für dein eigenes Gehalt rechnet der Rechner darunter.

4.700 EURMedian brutto/Monat
2.645 EURNetto, Steuerklasse 1
9 %Kirchensteuer NRW
Stufe VIMietenstufe von VII
Kostenlos
6 Finanztools
16 Bundesländer
58 Städte

Alle Eingaben bleiben lokal in deinem Browser.

Rechner wird geladen…

Was vom Kölner Median übrig bleibt

Gerechnet mit dem Medianentgelt der Vollzeitbeschäftigten in Köln, Steuerklasse 1, ohne Kinder, gesetzlich versichert. Dieselbe Rechenlogik wie im Rechner oben.

Median-Bruttogehalt Vollzeit4.700 EUR
Lohnsteuer, Steuerklasse 1−1.033 EUR
Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosenversicherung−1.022 EUR
Netto ohne Kirchensteuer2.645 EUR
Mit Kirchensteuer, also 93 EUR weniger netto2.552 EUR

Köln liegt beim Gehalt im vorderen Feld des Landes, aber nicht an der Spitze. Vor der Stadt stehen Düsseldorf mit 4.950 EUR und Bonn mit 4.800 EUR, danach folgt der Rhein-Kreis Neuss mit 4.600 EUR. Bundesweit reicht der Kölner Median für Rang 32 von 401 Kreisen.

Beim Wohnen zählt Köln zur teuersten Gruppe: Die Stadt ist in Mietenstufe VI von sieben eingeordnet, festgelegt in der Anlage zu § 1 Absatz 3 der Wohngeldverordnung nach dem örtlichen Mietniveau im Bundesvergleich. Dortmund, mit 4.200 EUR Median 500 EUR unter Köln, liegt in Stufe III. Vom Brutto-Vorsprung bleiben nach Steuern und Abgaben 214 EUR netto übrig, 2.645 EUR gegenüber 2.433 EUR. Die höhere Kölner Miete geht davon ab.

Die Kirchensteuer kostet beim Kölner Median 93 EUR im Monat und 1.116 EUR im Jahr.

Quellen: Medianentgelt der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten am Wohnort, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31. Dezember 2024. Mietenstufe nach der Anlage zu § 1 Absatz 3 Wohngeldverordnung. Netto-Beträge gerechnet mit der Logik dieses Rechners, Steuerklasse 1, ohne Kinder, Alter unter 23, allgemeiner Zusatzbeitrag.

Unterhalt nach einer Trennung in Köln

Die Düsseldorfer Tabelle gilt bundesweit, also auch in Köln. Maßgeblich ist dein bereinigtes Nettoeinkommen, nicht der Wohnort. Welche Hebel es gibt, vom Selbstbehalt über das Wechselmodell bis zu abzugsfähigen Belastungen, steht im Ratgeber zum Unterhalt nach der Trennung. Im Tab „Getrennt lebend“ im Rechner oben rechnest du deinen Fall direkt durch.

FAQ: Brutto-Netto Rechner Köln

Wie viel Netto bleibt bei 4.700 EUR brutto in Köln?
4.700 EUR brutto im Monat sind das Medianentgelt der Vollzeitbeschäftigten in Köln (Bundesagentur für Arbeit, Stand 31. Dezember 2024). In Steuerklasse 1 ohne Kirchensteuer bleiben davon 2.645 EUR netto. Mit Kirchensteuer sind es 2.552 EUR. Das Jahresbrutto liegt bei 56.400 EUR. Für dein eigenes Gehalt nutzt du den Rechner oben.
Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt in Köln 2026?
Der Median liegt bei 4.700 EUR brutto im Monat: die Hälfte der Kölner Vollzeitbeschäftigten verdient mehr, die andere Hälfte weniger. Unter den 53 Kreisen in Nordrhein-Westfalen ist das Rang 3 hinter Düsseldorf (4.950 EUR) und Bonn (4.800 EUR), bundesweit Rang 32 von 401. Große Arbeitgeber am Standort sind Ford, DEVK, die Rewe Group sowie RTL und der WDR.
Wie hoch ist die Kirchensteuer in Köln?
In Nordrhein-Westfalen beträgt die Kirchensteuer 9 Prozent der Lohnsteuer. Beim Kölner Median von 4.700 EUR brutto sind das 93 EUR im Monat und 1.116 EUR im Jahr. In Bayern und Baden-Württemberg liegt der Satz bei 8 Prozent, in allen übrigen Bundesländern bei 9 Prozent.
Welche Steuerklasse ist in Köln am besten?
Die Steuerklasse hängt nicht vom Wohnort ab, sondern von deiner Lebenssituation. Bei 4.700 EUR brutto bringt Steuerklasse 3 monatlich 3.088 EUR netto statt 2.645 EUR in Klasse 1, also 441 EUR mehr. Alleinerziehende sollten Steuerklasse 2 beantragen, dort wirkt der Entlastungsbetrag von 4.260 EUR im Jahr.
Wie viel Prozent gehen in Köln vom Brutto ab?
Beim Median von 4.700 EUR brutto sind es 2.055 EUR Abzüge, also 43,7 Prozent. Davon entfallen 1.033 EUR auf die Lohnsteuer und 1.022 EUR auf Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Mit Kirchensteuer steigt der Abzug auf 2.148 EUR oder 45,7 Prozent. Bei höheren Gehältern wächst der Steueranteil progressiv.
Wie viel brutto brauche ich für 2.000 EUR netto in Köln?
In Steuerklasse 1 ohne Kirchensteuer sind rund 3.247 EUR brutto nötig, in Steuerklasse 3 reichen etwa 2.663 EUR. Beide Werte stammen aus derselben Rechenlogik wie der Rechner oben, dort kannst du Kinder, Alter und Kirchensteuer ergänzen.
Wie hoch ist der Kindesunterhalt in Köln 2026?
Der Kindesunterhalt richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle, die bundesweit gilt, also auch in Köln. Maßgeblich ist dein bereinigtes Nettoeinkommen, nicht der Wohnort. Der Rechner ordnet dich im Tab „Getrennt lebend“ automatisch der passenden Einkommensgruppe zu und berücksichtigt den Selbstbehalt.
Lohnt sich Köln als Wohnort finanziell?
Beim Gehalt liegt Köln im vorderen Feld, bei der Miete in der teuersten Gruppe. Der Median von 4.700 EUR ist Rang 3 unter den 53 NRW-Kreisen, die Stadt gehört aber zu Mietenstufe VI von sieben. Dortmund verdient 500 EUR weniger im Median und liegt in Mietenstufe III. Netto trennt beide Städte 214 EUR, 2.645 EUR gegenüber 2.433 EUR. Was davon die Miete frisst, hängt von Wohnungsgröße und Vertragsalter ab.
Persönliche Finanzberatung, kostenlos und unverbindlich

Uwe Ronczka

Individuelle Beratung gesucht?

Jede Situation ist anders. Hinterlasse deine Daten und wir melden uns persönlich bei dir, kostenlos und unverbindlich.

Keine Kosten. Keine Verpflichtung. Wir melden uns zeitnah bei dir.

Kostenlos & unverbindlich

Deine persönliche Finanz-Potenzialanalyse

In 3 Minuten erfährst du, was mit deinem Geld möglich ist: Immobilie, Steueroptimierung oder Vermögensaufbau.

Potenzialanalyse starten
ANZEIGE

Quellen und Berechnungsgrundlage

Die Werte auf dieser Seite beruhen auf den amtlichen Rechengrößen für 2026. Wie gerechnet wird, steht in der Methodik.

Stand der Werte: 1. Januar 2026. Die Rechner liefern eine Orientierung, keine Steuerberatung.