Brutto-Netto Rechner München 2026

Mit 5.350 EUR hat München den höchsten Medianlohn aller 401 Kreise in Deutschland, gleichauf mit Erlangen. Gezählt werden 495.800 Vollzeitbeschäftigte am Wohnort, darunter die Belegschaften von BMW, Siemens, Allianz, MunichRe und MAN.
Was davon nach Lohnsteuer, Sozialabgaben und der bayerischen Kirchensteuer von 8 Prozent übrig bleibt, steht weiter unten. Für dein eigenes Gehalt rechnet der Rechner darunter.

5.350 EURMedian brutto/Monat
2.905 EURNetto, Steuerklasse 1
8 %Kirchensteuer Bayern
Stufe VIIhöchste Mietenstufe
Kostenlos
6 Finanztools
16 Bundesländer
58 Städte

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Was vom Münchner Median übrig bleibt

Gerechnet mit dem Medianentgelt der Vollzeitbeschäftigten in München, Steuerklasse 1, ohne Kinder, gesetzlich versichert. Dieselbe Rechenlogik wie im Rechner oben.

Median-Bruttogehalt Vollzeit5.350 EUR
Lohnsteuer, Steuerklasse 1−1.282 EUR
Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosenversicherung−1.163 EUR
Netto ohne Kirchensteuer2.905 EUR
Mit Kirchensteuer, also 103 EUR weniger netto2.802 EUR

München steht bundesweit an der Spitze, teilt sich den ersten Platz aber mit Erlangen, das denselben Median von 5.350 EUR erreicht. Auf Rang drei folgt der Landkreis München mit 5.300 EUR. Von jedem verdienten Euro bleiben in Steuerklasse 1 noch 54,3 Cent, ein niedrigerer Anteil als in Städten mit kleinerem Median, weil die Einkommensteuer progressiv steigt.

Beim Wohnen ist München ein Fall für sich. Die Stadt ist in Mietenstufe VII eingeordnet, die höchste Stufe, die die Wohngeldverordnung kennt, und die einzige Stadt auf dieser Seite in dieser Gruppe. Nürnberg, die zweitgrößte Stadt Bayerns, liegt in Mietenstufe II bei einem Median von 4.250 EUR. Die 1.100 EUR Brutto-Abstand schrumpfen nach Steuern und Abgaben auf 455 EUR netto, 2.905 EUR gegenüber 2.454 EUR. Fünf Mietenstufen Unterschied stehen also 455 EUR entgegen.

Die bayerische Kirchensteuer von 8 Prozent kostet beim Münchner Median 103 EUR im Monat und 1.230 EUR im Jahr. Läge der Satz wie in den meisten Bundesländern bei 9 Prozent, wären es rund 13 EUR mehr im Monat.

Quellen: Medianentgelt der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten am Wohnort, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31. Dezember 2024. Mietenstufe nach der Anlage zu § 1 Absatz 3 Wohngeldverordnung. Netto-Beträge gerechnet mit der Logik dieses Rechners, Steuerklasse 1, ohne Kinder, Alter unter 23, allgemeiner Zusatzbeitrag.

Unterhalt nach einer Trennung in München

Die Düsseldorfer Tabelle gilt bundesweit, also auch in München. Maßgeblich ist dein bereinigtes Nettoeinkommen, nicht der Wohnort. Welche Hebel es gibt, vom Selbstbehalt über das Wechselmodell bis zu abzugsfähigen Belastungen, steht im Ratgeber zum Unterhalt nach der Trennung. Im Tab „Getrennt lebend“ im Rechner oben rechnest du deinen Fall direkt durch.

FAQ: Brutto-Netto Rechner München

Wie viel Netto bleibt bei 5.350 EUR brutto in München?
5.350 EUR brutto im Monat sind das Medianentgelt der Vollzeitbeschäftigten in München (Bundesagentur für Arbeit, Stand 31. Dezember 2024). In Steuerklasse 1 ohne Kirchensteuer bleiben 2.905 EUR netto, mit Kirchensteuer 2.802 EUR. Das Jahresbrutto liegt bei 64.200 EUR. Für dein eigenes Gehalt nutzt du den Rechner oben.
Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt in München 2026?
Der Median liegt bei 5.350 EUR brutto im Monat. Das ist der höchste Wert aller 401 Kreise in Deutschland, gemeinsam mit Erlangen, das denselben Median erreicht. Unter den 96 bayerischen Kreisen steht München ebenfalls an erster Stelle, gefolgt vom Landkreis München mit 5.300 EUR. Gezählt werden 495.800 Vollzeitbeschäftigte am Wohnort, große Arbeitgeber sind BMW, Siemens, Allianz, MunichRe und MAN.
Wie hoch ist die Kirchensteuer in München?
In Bayern beträgt die Kirchensteuer 8 Prozent der Lohnsteuer, ein Prozentpunkt weniger als in den meisten Bundesländern. Beim Münchner Median von 5.350 EUR brutto sind das 103 EUR im Monat und 1.230 EUR im Jahr. Nur Bayern und Baden-Württemberg erheben 8 Prozent, überall sonst sind es 9 Prozent.
Welche Steuerklasse ist in München am besten?
Die Steuerklasse hängt nicht vom Wohnort ab, sondern von deiner Lebenssituation. Bei 5.350 EUR brutto bringt Steuerklasse 3 monatlich 3.414 EUR netto statt 2.905 EUR in Klasse 1, also 509 EUR mehr. Weil der Münchner Median hoch liegt, fällt dieser Unterschied größer aus als in den meisten anderen Städten. Alleinerziehende sollten Steuerklasse 2 beantragen, dort wirkt der Entlastungsbetrag von 4.260 EUR im Jahr.
Wie viel Prozent gehen in München vom Brutto ab?
Beim Median von 5.350 EUR brutto sind es 2.445 EUR Abzüge, also 45,7 Prozent. Davon entfallen 1.282 EUR auf die Lohnsteuer und 1.163 EUR auf Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Mit Kirchensteuer steigt der Abzug auf 2.548 EUR oder 47,6 Prozent. Die Quote liegt höher als in fast allen anderen Städten, weil die Einkommensteuer progressiv ist und der Münchner Median bundesweit an der Spitze steht.
Wie viel brutto brauche ich für 2.000 EUR netto in München?
In Steuerklasse 1 ohne Kirchensteuer sind rund 3.247 EUR brutto nötig, in Steuerklasse 3 etwa 2.663 EUR. Diese Werte gelten bundesweit gleich, da sich Lohnsteuer und Sozialabgaben nicht nach dem Wohnort richten. Nur die Kirchensteuer fällt in Bayern mit 8 statt 9 Prozent etwas niedriger aus.
Wie hoch ist der Kindesunterhalt in München 2026?
Der Kindesunterhalt richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle, die bundesweit gilt, also auch in München. Maßgeblich ist dein bereinigtes Nettoeinkommen, nicht der Wohnort. Der Rechner ordnet dich im Tab „Getrennt lebend“ der passenden Einkommensgruppe zu und berücksichtigt den Selbstbehalt.
Lohnt sich München als Wohnort finanziell?
München zahlt die höchsten Gehälter und verlangt die höchsten Mieten. Die Stadt ist als einzige Großstadt in Mietenstufe VII eingeordnet, die höchste Stufe, die das Wohngeldrecht kennt. Nürnberg liegt bei Mietenstufe II und einem Median von 4.250 EUR. Der Brutto-Abstand von 1.100 EUR schrumpft nach Steuern und Abgaben auf 455 EUR netto, 2.905 EUR gegenüber 2.454 EUR. Fünf Mietenstufen Unterschied stehen 455 EUR gegenüber.
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Quellen und Berechnungsgrundlage

Die Werte auf dieser Seite beruhen auf den amtlichen Rechengrößen für 2026. Wie gerechnet wird, steht in der Methodik.

Stand der Werte: 1. Januar 2026. Die Rechner liefern eine Orientierung, keine Steuerberatung.