Betriebliche Altersvorsorge (bAV) 2026: Lohnt es sich?

Was ist die bAV?

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist eine vom Arbeitgeber organisierte Altersvorsorge. Seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer das Recht, einen Teil seines Bruttogehalts in eine bAV umzuwandeln (Entgeltumwandlung). Der Beitrag wird direkt vom Brutto abgezogen — bevor Steuer und Sozialversicherung berechnet werden.

Steuerfreiheit 2026

Beiträge zur bAV per Entgeltumwandlung sind bis zu folgenden Grenzen steuer- und sozialversicherungsfrei:

Pflicht-Zuschuss des Arbeitgebers

Seit 2022 gilt für alle Entgeltumwandlungsverträge (Neu- und Altverträge): Der Arbeitgeber muss mindestens 15 % des umgewandelten Betrags als Zuschuss obendrauf legen — sofern er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge spart. Viele Arbeitgeber zahlen freiwillig mehr.

Rechenbeispiel: 200 EUR bAV-Beitrag

Annahme: 4.000 EUR Bruttogehalt, StK 1, GKV-pflichtversichert

Die bAV kostet dich netto nur 130 EUR, bringt aber 230 EUR Altersvorsorge — ein Hebel von fast 1:2.

Die Nachteile der bAV

Die bAV klingt gut — hat aber wichtige Haken:

Für wen lohnt sich die bAV?

Besonders sinnvoll wenn:

Weniger sinnvoll bei niedrigem Arbeitgeberzuschuss und hohem erwartetem Renteneinkommen.

Wie viel netto kostet dich dein bAV-Beitrag?

Berechne mit dem Brutto-Netto Rechner den Nettoeffekt deiner Entgeltumwandlung.

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